Wir bedanken uns!

Großen Dank sagen wir allen Gottesdienstbesuchern, die unsere Einladung so zahlreich angenommen und die Hl. Messe mit Abbé Pascal im kongolesischen Ritus mit Freude mitgefeiert und sich im Pfarrgarten zu schönen Gesprächen getroffen haben.
Der Pfarrei St. Andreas ein herzliches Danke für die zur Verfügungsstellung des wunderschönen Pfarrgartens.

Herzlich bedanken wir uns bei der Trommelgruppe „Inkluba“ von der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal, die sichtbar ihre Freude verströmte; den Musikern, der Tontechnik und allen Sängerinnen und Sängern für die musikalische Gestaltung. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Matthias Heck.

Ebenso sprechen wir ein herzliches Danke an das ins Leben gerufene Eltern-Kinder-Chörle unter der Leitung von Dr. Tobias Speck aus. Sie waren eine schöne Bereicherung.

Für die Abläufe im Pfarrgarten haben wir große Unterstützung von der DJK Au am Rhein erhalten. Die Strickgruppe der Frauengemeinschaft und weitere Spenderinnen verwöhnten uns mit dem reichhaltigen und sehr gut schmeckenden Salatbüfett.
Für dieses hervorragende Miteinander herzlichen Dank!
Allen Helferinnen und Helfern, die in irgendeiner Weise am „Afrika-Abend“ beteiligt waren, sei gleichfalls herzlich gedankt.

Selbstverständlich bedanken wir uns auch bei der Gemeinde Au am Rhein, im Besonderen den Mitarbeitern des Bauhofs für ihre zuverlässige Zuarbeit. Und der Fa. Elektro Lumpp für die techn. Ausstattung im Pfarrgarten.

Von ganzem Herzen danken wir allen Spendern, die die Spendenbox so gut „bestückten“. Wir alle wünschen Abbé Pascal weiterhin eine erfolgreiche Arbeit und gutes Gelingen für sein Projekt „Loseno = das Leben“!
Kirchenchor der Pfarrei St. Andreas und der Förderverein Loseno e.V.

„Wenn viele kleine Menschen, an vielen kleinen Orten, viele kleine Schritte tun, können sie das Angesicht der Erde verändern.“ (Aus Afrika)

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BAU EINER KIRCHE ALS ORT DER BEGEGNUNG

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Abbé Pascal Tshombokongo, Priester aus der Diözese Tshumbe (Kongo), ist uns bekannt. Er kommt immer wieder zu uns und übernimmt während der Ferien den seelsorgendienst in unserer Seelsorgeinheit. Er arbeitet zur Zeit in der Pfarrei Lungern und in der Kaplanei Flüeli in der Schweiz bis Dezember 2017. Er erzählt, wie er sich sein Leben als Priester in der Diözese Tshumbe in Kongo vorstellt. Er möchte damit um finanzielle Unterstützung bitten für die Umsetzung seiner sozialen Projekte zum Wohle der Bewohner seines Heimatdorfes.

Priester, Mensch für andere. Den Dienst als Priester in einem Dorf zu übernehmen, ist eine grosse Herausforderung. Der Priester ist nicht nur Priester, er hat noch viele Rollen für seine Gemeinde zu spielen. Man denkt, dass er in allem als Ratgeber helfen kann.Der Priester ist nicht nur Jemand, der Liturgie, Eucharistie und Sakramente zu feiern hat. Er ist als Mensch für die anderen da als vertrauter Berater: für Frauen und Kinder, für bedürftige, kranke und ältere Menschen. Er ist viel unterwegs, zu Fuss, mit einem Fahrrad oder einem kleinen Motorrad. Er geht in die Hütten und besucht sie. Er hört seinen Gläubigen zu und ermutigt sie. Er wird gerne von den Familien zum Essen eingeladen. Ist er doch für sie alle da. Er hat in der rechten Hand die Bibel und in der linken eine Machete. Er verbindet in seinem Tun Gottes Sache und die Gedanken über die Entwicklung und Wachstumsprozesse des Dorfes. Deshalb wünschen sich alle Dörfer die Präsenz eines Priesters als «Menschensorger».

Sozialer Einsatz von Abbé Pascal. Seit 2003, kurz nach seiner Priesterweihe, ist Abbé  Pascal in seiner Gemeinde äusserst engagiert. Sein Ziel ist es, einen Beitrag zum Wohlergehen der Bevölkerung zu leisten. Er investierte viel Zeit, um eine Krankenstation zu errichten, damit die Bewohner vor Ort den Zugang zur ersten Gesundheitsversorgung erhalten; im besonderen Kinder, schwangere Frauen und alte Menschen.

Das medizinische Zentrum trägt den Namen «Loseno» (was in seiner Muttersprache “Leben” bedeutet). Dies ist zugleich das Motto seiner ganzen sozialen Arbeit: ein menschlich akzeptables Leben in seinem Dorf zu fördern. Um diesen Traum zu verwirklichen, und den Bedürfnissen seiner Gemeinde nachzukommen, schuf er eine Schule zur Ausbildung von Krankenschwestern und Hebammen.

In seinem Programm hat Abbé Pascal weitere Planungen für die Jugendlichen. Er denkt an die vielen Mädchen und Jungen, die arbeitslos sind, untätig auf der Straße stehen und keine Chance einer Schulbildung haben. Ein Ausbildungszentrum verschiedener Berufe würde für sie und ihre Zukunft eine echte Chance bedeuten. Eine handwerkliche Ausbildung bedeutet die Sicherung der Zukunft und die einer Familie.

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 Bau einer Kirche für die Gemeinde Okitandeke. In der Dorfgemeinde Okitandeke im Kongo leben mehr als 3000 Menschen aus unterschiedlichen Konfessionen friedlich zusammen. Abbé Pascal bittet um finanzielle Unterstützung für ein weiteres Projekt. Er möchte in seinem Heimatdorf eine Kirche bauen. Eine Kirche ist mehr als ein Gebäude. Wir wissen, dass die Kirche im Wesentlichen der Ort des Gebets, der Feier der Sakramente und der Verkündigung des Wortes Gottes ist. Aber in Afrika hat sie noch andere Funktionen. Als Treff- und Versammlungsort dient eine Kirche auch dazu, Menschen zusammen zu bringen, wo sie über ihr Leben und ihre Zukunft Gedanken austauschen können. Eine Kirche verbindet alle Bewohner und wird als ein Ort der Sicherheit, der Zuflucht und der Weiterbildung für das Dorf betrachtet.

Es gibt in den Dörfern kein Pfarreizentrum oder einen Saal, wo viele Leute sich versammeln können. Für den Gottesdienst oder andere Veranstaltungen findet dort die Versammlung unter freiem Himmel statt. Doch wenn es plötzlich regnet, zerstreuen sich alle Teilnehmer, um möglichst schnell nach Hause zu gelangen. Abbé Pascal bittet um Unterstützung dieses Projekts.

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Die Planung umfasst den Bau einer Kirche als Ort der Begegnung mit einer Kapazität von mindestens 400 Personen. Es geht um ein festes Gebäude aus gerbrannten Ziegeln und Zement. Das Dach wird mit Holz und verzinkten Blechen gedeckt. Wenn das Gebäude fertiggestellt ist, werden noch Bänke, eine Glocke und diverse Möbel besorgt. Das Ziel ist, mehr als ein Ort der Versammlung zu schaffen. Das Projekt umfasst besonders eine Lehrlingswerkstatt für Mädchen, Frauen und Jungen, damit sie ein Handwerk (als Näherin, Tischler, Mauer, Mechaniker) lernen, um ihre Zukunft zu sichern.

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

Abbé Pascal Tshombokongo

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Wiederherstellung der Internetverbindung in der Schule

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Liebe Freunde und Wohltäter,

seit Mitte Dezember 2017 wurde die Internetverbindung in unserer Schule zerbrochen. Es ging um den Semesterbeitrag von 1.077 Euro bei dem belgischen Unternehmer zu zahlen.  Wir selber sind nicht in der Lage diese Summe regelmäßig zu zahlen. Der Förderverein Loseno e.V. hat  uns für einen Semester unterstützt. Wir wurden in der letzten Tage vom Internetanbieter bedroht wegen den Vertrag, den wir für 12 Monate unterschrieben haben. Wir danken ganz herzlich Loseno e.V. Au am Rhein für die erneuerte Unterstützung. Seit gestern haben wir wieder Internet in der Schule. Hiermit einen Dankesbrief von unserem Team am Ort für die Zusammenarbeit. Ich sage auch ganz herzlichen Dank für unsere gewachsene Beziehung und für die Arbeit, die wir ohne eure Hilfe nicht gut tun können.

Abbé Pascal

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